Gesundes Grün: Wildkräuter für Terrarientiere
Marion Minch (Karlsruhe)
Die relativ einfache Abhilfe findet sich in der Natur. Fachkundig gesammelte und verfütterte Wildkräuter bieten Reptilien eine Fülle von Vitaminen und anderen Inhaltsstoffen, sorgen für festen, oft fast krümeligen Kot und gesunde Tiere.
Wieso also werden sie nicht häufiger verfüttert? Wahrscheinlich, weil der Griff ins Supermarktregal schneller und günstiger erscheint. Für die Bedürfnisse der Tiere sollte ein wenig Investition aber möglich sein. Keine Pogona findet im Outback Salatblätter, keine Uromastyx frisst in der Natur Tomaten. Sie ernähren sich fast ausschließlich von trockenen Gräsern und Wildkräutern. Wer sich je in diesen Gegenden aufgehalten und zum Beispiel den Duft einer Kräuterwiese eingeatmet hat, weiß, welche Vielfalt die Natur in dieser Hinsicht bietet.
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Marion
Minch hat es sich seit Jahren zur Passion gemacht,
die Welt der Futterpflanzen zu erforschen, zu
dokumentieren und ihr Wissen für die Terraristik zur
Verfügung zu stellen. Ihr "Handbuch der
Futterpflanzen" im KUS-Verlag ist so etwas wie die
Bibel für diese Thematik und zeigt auf 350 Seiten die
umfangreichen Möglichkeiten, die sich beinahe jedem
Terrarianer ohne unzumutbare Belastungen bieten. Sie
schöpft dabei auch aus ihrer umfangreichen Erfahrung
aus der eigenen Haltung und Zucht von Schildkröten.
In ihrem Vortrag auf der Breeders' Expo erläutert Marion, wieso es sich lohnt, Wildkräuter zu nutzen, wie und wo man diese am einfachsten erhält, eventuell sogar selbst züchtet, aufbewahrt und verfüttert. Mit einem kleinen virtuellen Spaziergang durch die Welt der Futterpflanzen werden verschiedene Vertreter aus einzelnen Pflanzenfamilien in Wort und Bild erläutert. |
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Weitere Infos: www.samenkiste.de

